Sind andere Branchen geeignet?

Ja!

"Das hätte ich eher machen sollen - jetzt hat mein Leben Sinn!"
Zitat von Quereinsteigerinnen und -einsteigern der Altenhilfe in hoher Zahl.

Sterben ist ein weltweites Anzeichen von Leben – samt Dir und mir.

Jedes gesellschaftliche Feld wird berührt: Bildung, Finanzen, Politik, Industrie/Medien usw. Die Idee des linear unendlichen Wachstums hat stets destruktiv gewirkt. Es gilt jetzt, die inneren Verträge damit einseitig zu kündigen: die Idee selbst und ihre seelenlosen Apologeten dürfen sterben. Wir Menschen gestalten unser Miteinander selbst, jedoch numehr in Harmonie unserer schöpferischen Talente mit der natürlichen Lebensfreude und Lebensliebe.

Übermaß an Kontrolle ist das Merkmal toter Führung: sie verbannt Mitmenschlichkeit, Zuhören, Leben akzeptieren, Krankheit akzeptieren, Spiritualität, soziale Verantwortung auf den letzten Atemzug und ins Private. Genau diese sind aber die Fundamente unserer freien Gesellschaft und Stärken unserer Kultur, somit auch unseres WIRtschaftens. Denn was zählt – Am Ende des Tages?

Altenheime und Hospize sind Orte der Arbeitswelt; dort wird hochgradig komplexe, praktische, planerische und visionäre Arbeit getan! Dem Leben zugewandte Arbeit, die sie inspieren will - wenn Sie den Mut aufbringen, wahrhaftig zu sein.

"Die Trennung zwischen Kunst und Wissenschaft
ist zeitlich begrenzt." (David Bohm)

Weder Künstler, Wissenschaftler noch Businessmen der alten fragmentierten, d.h. zersplitterten Art werden den Wandel gestalten können, den wir brauchen. Zuhören, Miteinander und Diskurs sind das Wesen von Kunst und Forschung, zu guter Letzt: das Wesen unserer Welt.

Zunächst war es ein Arbeitstitel: Palliative Care in Altenhilfe und Altenpflegeeinrichtungen, wie üblich abgekürzt: PalinA. Inzwischen wissen wir, dass es heißt: Palliatives Verstehen in Allem - auch in allen Branchen!